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Was ist eigentlich "Devisenhandel"?
Devisenhandel
Der Devisenhandel bezeichnet den internationalen Handel von Währungen, der über keinen festen Börsenplatz verfügt und an dem sich aus diesem Grund jeder über das Internet beteiligen kann. Dieser Finanzmarkt hat einen Tagesumsatz von über vier Billionen US-Dollar und somit handelt es sich um den größten der Welt. Neben den Banken nehmen am Handel die verschiedenen Trader teil, dieser kaufen und verkaufen verschiedenste Währungen mit dem Ziel im endefekt einen Gewinn heraus schlagen zu können.
28 Prozent aller Trades finden zwischen dem Euro und dem US-Dollar statt, damit haben diese Währungen das höchste Handelsvolumen. Im vergangenen zweiten Quartal des Jahres 2009 wurde einmal mehr deutlich, dass der Forexhandel auch in Deutschland seinen Standpunkt weiter festigt und nicht mehr wegzudenken ist. So wurden durch Deutsche Trader fast 1,2 Millionen Transaktionen getätigt, dies bedeutet einen Gesamtumsatz von stolzen 24 Milliarden Euro. Statistiken nach zu urteilen, sollem bereits in den nächsten fünf bis zehn Jahren 250.000 Deutsche am Forex-Geschäft teilnehmen.
Da es gerade für Einsteiger schwierig ist, sich vorzustellen, wie genau auf dem Devisenmarkt die Gewinne erzielt werden, wollen wir hier eine Beispielrechnung aufzeigen: Ausgegangen vom Euro- zu Dollar-Kurs 1,0600, käuft ein Händler für 100.000 US-Dollar solze 106,000 Euro ein, was einen Kursanstieg von 1,0648 bedeutet. Anschließend werden wieder 106,480 Euro verkauft und der Gewinn beträgt 48 pips, ausgerechnet bedeutet das einen Reingewinn von 480 Euro.


